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Zwei dritte Plätze in Mannheim

Am liebsten würde ich nichts über den Mannheimer Renntag heute schreiben, denn wir sind alle nicht frei von Fehlern, aber so einen habe ich lange Zeit nicht erlebt auf einer solchen Bahn.

Ich bekam von Trainer Henk Grewe und für Besitzer Christoph Holschbach den Ritt auf Runahead und das war klar mein Mumm des Tages. Lief klasse, bis auf das mein Kollege Tommaso Scardino meinte, er muss da rein, mit aller Macht und vollem Tempo. Es war ein Wunder, das sich mein Pferd hier gut aus der Affäre gezogen hat und ich *ich hoffe* keine Verletzung zugezogen hat. Vinzenz ist im ersten Rennen geritten und hat uns gewarnt, die Bahn ist in den Bögen mehr als sehr rutschig. In der Jockjystube war nur ein Tenor: Der ist nicht ganz bei Trost, das hier so anzugehen. Aber ich wünsche Tommaso alles Gute, hoffe bist bald wieder auf den Beinen. Trotzdem gilt es mal, was von den den anderen Reitern anzunehmen, denn das war nicht der erste Fall. Alle machen Fehler, auch ich, aber hier muss man sich echt fragen, überwiegt hier Wahnsinn oder Dummheit. Das Ergebnis war dann fast zweitrangig, mein Pferd ging nicht mehr klar und wir sind noch auf den 3. Platz gekommen. Weit unter Wert geschlagen.

Dann hatte ich für Tommaso sogar noch im nächsten Rennen den Kistenritt auf dem Toto-Favrorten Anatol Artist. War ein *Shit*-Rennen für mich, ich hatte null Kontakt zum Pferd und das war auch nicht mein Rennen. Da lief alles gegen uns und ich muss sagen, ich habe mit ihm nie eine gute Position und ins Vordertreffen gefunden. Das bekomme ich normal besser hin. Ich habe mir das auf Video angeschaut, war nicht mein Rennen. Der 4. Platz zwar noch im Geld, aber das hätte besser laufen können, das nehme ich auf meine Kappe.

Im Mannheimer Hauptrennen war ich auf Fuscano für Trainer Uwe Schwinn gebucht. Zu kurze Distanz, aber der Trainer hat sich eine Taktik ausgedacht und mir entsprechende Order gegeben. Das habe ich 1:1 umgesetzt und mit dem 3. Platz gegen diese Gegnger auf viel zu kurzer Distanz 1A gelaufen und Besitzer und Trainer waren froh.

Für Horst Rudolph ritt ich dann noch Copacabana, die ich für ihn auch in der Arbeit geritten habe und die noch so ein wenig speziell ist. Alles bestens, Weg zu weit, aber ich denke, das wird mit der Zeit was.

(25.09.2016)